“Mein Ziel ist, dass Sie nach unserer Zusammenarbeit nicht mehr auf mich angewiesen sind, sondern dass Ihre Organisation die Fähigkeit gewonnen hat, sich selbst weiterzuentwickeln.”
Ich bin Niko Labohm – Berater für Organisations- und Verwaltungsentwicklung in Nordwestdeutschland
Viele Reibungen in Organisationen entstehen nicht aus bösem Willen, sondern weil Menschen unterschiedliche Bilder von derselben Wirklichkeit haben. Genau da setze ich an.
Bereits im Studium der Politikwissenschaft galt mein besonderes Interesse der Frage, was Menschen in ihren Entscheidungen antreibt: Welche Motive, Erfahrungen und Rahmenbedingungen zusammenkommen, wenn sie sich für etwas entscheiden oder dagegen. Daraus entwickelte sich mein Schwerpunkt in der empirischen Sozialforschung, unter anderem in der Wahlabsichtsforschung der politischen Soziologie.
Nach meinem Masterstudium führte mich das Interesse an institutionellen Veränderungsprozessen zunächst in die strategische Hochschulentwicklung. Dort habe ich erlebt, wie komplexe Organisationen mit gewachsenen Kulturen, konkurrierenden Interessen und begrenzten Ressourcen versuchen, sich weiterzuentwickeln, und wie selten das allein durch neue Strukturen gelingt. Was wirklich zählt, ist das Verstehen der Menschen, die eine Organisation tragen.
Dieses Verstehen wollte ich nicht nur von außen beobachten. Also habe ich selbst gegründet: ein Unternehmen, das Würzsaucen auf Basis von Pilzen produziert und vermarktet hat. Alle Entscheidungen lagen bei mir, von der Produktentwicklung über die Vermarktung bis zur kaufmännischen Verantwortung. Diese Erfahrung hat meinen Blick auf Organisationen dauerhaft verändert. Ich weiß, was es bedeutet, Strukturen dort zu schaffen, wo keine waren, und unter echtem Ressourcendruck handlungsfähig zu bleiben.
Um diese Erfahrung methodisch zu vertiefen, habe ich im Anschluss am Sozialwissenschaftlichen Institut der EKD als wissenschaftlicher Referent Organisations- und Innovationsentwicklungsprozesse evaluiert und dabei gelernt, wie systematische Diagnose aussieht und wie groß der Unterschied ist zwischen Veränderungen, die verordnet und solchen, die wirklich getragen werden. Meine derzeitige Tätigkeit als Referent für Schulentwicklungsplanung im bremischen öffentlichen Dienst hat das alles geerdet: Ich kenne Verwaltungen von innen, weiß wo Energie für Veränderung vorhanden ist und wo sie versickert, weil die falschen Fragen gestellt wurden.
Methodisch orientiere ich mich an den Arbeiten des Organisationspsychologen Edgar H. Schein. Sein Grundgedanke prägt mein Beratungsverständnis: Der Berater bringt nicht die Lösung, er hilft der Organisation, ihre eigene zu entwickeln. Dafür muss er verstehen, was in den Strukturen, in den Gesprächen und zwischen den Zeilen wirklich vorgeht.
Mein Ziel ist, dass Sie nach unserer Zusammenarbeit nicht mehr auf mich angewiesen sind, sondern dass Ihre Organisation die Fähigkeit gewonnen hat, sich selbst weiterzuentwickeln.